Wer dir schmeichelt, hat dich entweder betrogen oder hofft es zu tun.


Wer zu schwach ist, dir als Freund zu nützen, ist stark genug, dir als Feind zu schaden.


Der Schlaf ist ein Dieb, der uns die Hälfte unseres Lebens stiehlt.


Unter seiner Nase fängt es an zu sprießen, aber in seinem Kopf ist noch nicht einmal gesät.


Wer nicht raucht und auch nicht trinkt, der ist schon auf andere Art dem Teufel verfallen.


Wer ein altes Haus hat und eine junge Frau, hat Arbeit genug.


Bis zum Zaren ist es weit, bis zu Gott ist es hoch.


Der Schuldige glaubt, dass alle schlecht von ihm sprechen.


Unter den Menschen sind die alten am besten, unter den Kleidern die neuen.


Das Leben gleicht dem Feuer: Es beginnt mit Rauch und endigt mit Asche.


Wer eine schöne Schwester hat, bekommt leicht einen Schwager.


Wer zwischen zwei Freunden den Richter spielt, verliert einen von beiden.


Das Paradies kann man nur finden auf dem Rücken eines Pferdes und in den Armen seiner Geliebten.


Wer als Junge ein Vogelnest zerstört, der brennt im Alter Dörfer nieder.


Sobald man davon spricht, was im nächsten Jahr geschehen wird, lacht der Teufel.


Wer ein Maultier ohne Fehler möchte, soll zu Fuß gehen.


Daheim werden verständige Männer am wenigsten geschätzt.


Der Stolze frühstückt mit dem Überflusse, speist zu Mittag mit der Armut und isst zu Abend mit der Schande.


Soll der Bär tanzen, so muss er jung in die Schule gehen.


Wer dir schmeichelt, hat dich entweder betrogen oder hofft es zu tun.


Bevor es donnert, wird der Bauer sich nicht bekreuzigen.